Jahreshauptversammlung

Ende März fand die Jahreshauptversammlung der Bereitschaft Nittendorf-Deuerling, des Jugendrotkreuzes Deuerling-Nittendorf sowie des Helfers vor Ort Markt Nittendorf statt.

Nachdem im vergangenen Jahr im Bayerischen Roten Kreuz auf allen Ebenen Neuwahlen stattfanden, strukturierte sich auch das BRK Nittendorf-Deuerling neu. Dies ist durch die stetig wachsende Mitgliederzahl dringend notwendig geworden. Neben dem Führungskreis, bestehend aus dem Bereitschaftsleiter, der Jugendrotkreuzleiterin, des Leiters des Helfer vor Ort und dem Vorsitzenden des Unterstützungsvereins wurden zahlreiche Arbeitsgruppen, wie Ausbildung, Öffentlichkeitsarbeit oder Materialverwaltung gebildet, um die zahlreichen Aufgaben auf viele Schultern zu verteilen.

Im Rückblick ging Bereitschaftsleiter Marcus Ilg auf die Highlights des Jahres 2017 ein. Neben zahlreichen regionalen und überregionalen Veranstaltungen und Sanitätsdiensten, fand ein Gemeinschaftsausflug mit Besuch der Flughafenfeuerwehr München sowie dem Vogelpark in Abensberg statt. 13 Helfer waren in Landshut und unterstützten bei der Landshuter Hochzeit. Mit Ausbildungsveranstaltungen und Beteiligung am Rettungsdienst wurden von der Bereitschaft über 8000 Dienststunden geleistet.

Auch in der Jugendarbeit war einiges los. Gut 30 Kinder- und Jugendliche besuchten regelmäßig die Gruppenstunden in vier Altersklassen. Neben der Teilnahme an Wettbewerben fanden wieder einige Ausflüge statt. An den Schulen in Nittendorf, Deuerling und Laaber wurden mehr als 160 Kinder zu Juniorhelfern, einem Erste-Hilfe Kurs für Grundschüler, ausgebildet. An den Kindergärten wurden über 50 Vorschulkinderkinder mit dem Trau-Dich Programm, Erste-Hilfe Kurs für das Vorschulalter, geschult. Als eine der wenigen Jugendgruppen in der Oberpfalz sind Mitglieder in diversen Arbeitsgruppen und Gremien auf Bezirks- und Landesebene vertreten.

Die größten Veränderungen gab es beim Helfer vor Ort, durch die Indienstnahme eines öffentlich-rechtlichen Rettungswagens am Bauhof in Pollenried, berichtet Matthias Meier. Dieser ist täglich zwölf Stunden am Tag in Dienst und die ehrenamtlichen Helfer werden seitdem entlastet. Dennoch rückten die Ersthelfer zu 306 Einsätzen aus und leisteten etwa 7300 Dienststunden.

Als Gäste zeigten sich der 2. Bürgermeister Josef Bauer und Kreisgeschäftsführer Direktor Sepp Zenger beeindruckt von den Leistungen der Ortsgruppe. „Die Zusammenarbeit der einzelnen Gemeinschaften sowie die geleistete Jugendarbeit ist beispielhaft,“ so Direktor Sepp Zenger.
Josef Bauer überreichte in Funktion als Vorsitzender der FW-UWG Nittendorf-Undorf eine Spende.

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Durch Kreisbereitschaftsleiter Jürgen Eder wurden folgende Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt:
Ann-Kathrin Lex (5 Jahre), Stefan Kapeller (10 Jahre), Bianca Fuchs (10), Bernhard Böhm (10) und Franz Mühlbauer (45 Jahre).

Insgesamt wurden 2017 von allen Mitgliedern über 17.000 Dienststunden geleistet.

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